Das Königreich ohne Namen


Die meisten meiner Geschichten spielen im sogenannten Königreich ohne Namen ...

Der große Krieg ist vorbei. Die Menschen haben beinahe die gesamte Welt vernichtet, Städte dem Erdboden gleichgemacht und ganze Ländereien in trostlose Wüsten verwandelt. Das, was noch übrig blieb, wurde unter den Wogen einer Sintflut begraben. Anwendung von Magie, die so schändlich im Krieg missbraucht wurde, unterliegt der Todesstrafe.

Möglicherweise gibt es neben den geheimnisumwobenen letzten dreizehn Zauberern niemanden mehr, welcher das Wissen um die Magie besitzt. Nur noch dunkel erinnert man sich daran, dass neben den Menschen und Tieren einst noch andere Wesen die Welt bevölkerten. Doch nach dem Krieg sind die geisterhaften Wesen, die sogenannten Druden, einfach spurlos verschwunden.

Als das Verbot der Zauberei gebrochen wird, bahnt sich ein verheerender Konflikt zwischen den Königreichen Iblien und Isandrien an. Beide Seiten beschuldigen sich, die mächtige Waffe genutzt zu haben. Hinter vorgehaltener Hand flüstert man bereits, dass Er zurückgekehrt sei. Er, der mächtigste Magier, der jemals gelebt hat. Er, der den großen Krieg einst begann.
In einer Welt, die glaubt von allem Magischen verlassen zu sein, entdeckt zur gleichen Zeit eine Gruppe Menschen übersinnliche Fähigkeiten. Kräfte, welche es eigentlich nicht mehr geben dürfte. Ein Traum weist auf eine Bestimmung hin, die mit dem Schicksal der Reiche eng verknüpft zu sein scheint.

Doch ist all dies in Wahrheit nur eine gewaltige Lüge. Die Welt soll hinters Licht geführt und ein erneuter Krieg provoziert werden. Über allem schweben die alles entscheidenden Fragen: Wer zieht in diesem Possenspiel die Fäden? Welcher verborgene Plan soll verwirklicht werden?